Fliegen ohne Identität

Von Kai | 12. August 2008 in Terrorabwehr, Weltweit

In den USA wird ja alles sicherer, gerade im Flugverkehr.

Geradezu lächerlich wirkt dagegen der Versuch ohne Ausweis einen Inlandsflug zu versuchen.

Aber der ist so in den Köpfen verankert, daß er nicht einfach so abzuschaffen ging. Also ist er immer noch erlaubt (wir berichteten). Auch wenn man auf massiven behördlichen Widerstand stößt. Aber sowas spornt ja eher an.

Die Erfahrungen eines solchen Fluges hatte die mutige Passagierin noch einmal zusammengefasst.

  • Die Angaben ohne ID sind nur auf dem Boarding-Zettel notiert, mit ganz sicherem Filzschreiber. Wer den Zettel schon ausgedruckt mitbringt, kann ihn dann wieder austauschen.
  • Die Fragen zur Person sind lächerlich einfach. Man muß nur Ort und Straße seiner Wunschidentität auswendig wissen.
  • Der Schwarzmarkt für gefälschte Identitäten und deren Ausweise floriert gerade in den USA. Weil man für jedes Tröpfchen Alkohol seinen Ausweis zeigen muß, egal ob gefälscht oder nicht.
  • Auf Verdacht hin machen die TSA Mitarbeiter telefonische Background Checks zur Person. Die Telefonnummer davon sollte man man mitschreiben, da kann man sicher noch viel mehr über seine Nachbarn erfahren. Es könnte die Kurzwahl zum örtlichen Frisörsalon sein.

Der Hundeflüsterer auf Amerikanisch

Von Kai | 7. August 2008 in Weltweit

Schon mal über die Tölen des Nachbarn geärgert? Aber niemand wollte Ihnen zuhören? Die Lösung ist ganz einfach und hat in den USA schon funktioniert:

  1. Schicken Sie dem Nachbarn per Post ein wenig Haschisch, die Investition lohnt sich
  2. Die Polizei bekommt schon im Postamt automatisch einen Tipp
  3. Bei der unangemeldeten Erstürmung der verdächtigen Adresse werden traditionell erst mal die Hunde erschossen, wir sind doch in den USA
  4. Die hochnotpeinliche Verhörung macht sicher das i-Tüpfelchen aus
  5. Die Nachbarn des Hundenachbarn sind sicher auch not amused

Und demnächst geht das sicher auch mit Terror-Verdacht als Anlass und nicht nur mit Drogen, es könnte damit sogar ein wenig mehr Spaß machen.

Luftballons als Terrorhelfer

Von Kai | 4. August 2008 in Weltweit
Terror Ballons

Terror Ballons

Unglaublich, was für gefährlich Terror-Helfer in jedem Laden erhältlich sind. Mit einfachem Kinderspielzeug – einem Luftballon – wird die gesammte CCTV Industrie ausgehebelt. Wild wütender Mob auf der Straße wird die Folge sein, wenn es keine Kameraüberwachung mehr gibt. Gut das es hin und wieder reinigende Windstöße gibt, die diese Ballons von ihrer gar schrecklichen Tat abbringen. Und sowas wird auch noch als Kunstprojekt getarnt.

Sonnenbrand im Anti-Terror-Kampf

Von Kai | 25. Juli 2008 in Weltweit

Nein, da wird sicher kein Geschäft gemacht und der kommerzielle Gedanke spielte bei folgender Regelung – oder sollte man Gängelung sagen – keine Rolle:

Im Yankee Stadion in New York ist das Mitführen von Sonnencreme aus Terrorgründen untersagt. Gleichzeitig wird dann im Stadion wieder Sonnenschutz in schlechter Qualität zu noch schlechteren Preisen verkauft. Das nenne ich den amerikanischen Geist, vom Ticket-Kontrolleur zum Millionär, nur durch den Schutz vor Terror und vor Sonne.

CNN auf Terror-Liste

Von Kai | 24. Juli 2008 in Weltweit

Wie konnte der CNN Reporter Drew Griffin auch nur so dreist sein und über die TSA-NoFlight-Liste berichten, mit ihrer eine Million Datensätzen? Nun ist einer mehr auf der Liste, auch wenn die TSA dies verneint.

Bei nunmehr jedem Flug wird er vorher rausgewunken und intensivst durchsucht und befragt.

Coincidentally, this all began in May, shortly after I began a series of investigative reports critical of the TSA. Eleven flights now since May 19. On different airlines, my name pops up forcing me to go to the counter, show my identification, sometimes the agent has to make a call before I get my ticket.

Die zuständige Behörde in den USA nimmt das schon sehr genau mit der Flugsicherheit. So verlangt die TSA, daß bei der Passagierkontrolle auch Intimschmuck – in diesem Fall Nippelringe – ausgezogen werden. Das ganze passiert dann gerne auch mal in der Warteschlange, da ja niemand groß Zeit hat sich neu anzustellen.

Aber das muß man verstehen, die Flugsicherheit ist durch so ein paar Gramm Metall mit Sicherheit unsicher. Gerade die muslimischen Attentäter von 9/11 hatten ja auch Intimschmuck getragen, sehr zur Verzückung der wartenden 72 Jungfrauen am Gate hell.

Spion in der Frühlingsrolle

Von Kai | 21. Juli 2008 in Weltweit

Ein Assistent vom englischen Premierminister Gordon Brown hat sich einen großen Fehler erlaubt. In Shanghai wurde er von einer Chinesischen Agentin abgeschleppt und mit aufs Zimmer genommen. Nach Verrichtung einer ganzen Nacht mit völkerverständigenden Maßnahmen im Dienste der Königin und des Vaterlandes fehlte am nächsten Morgen sein Blackberry. Zu Essen gabs sicher zweimal die 69 und eine gemischte Frühlingsrolle.

Obwohl dieser wahscheinlich wenigstens mit einem Password geschützt war, sind doch nun einige Lücken im System befürchtet worden. Der MI5 ermittelt und befragt – ebenso wie wohl die Ehefrau des Betroffenen.

Todesstacheln im Badesee

Von Kai | 18. Juli 2008 in Weltweit

Ein perfider Anschlag auf die Bewohner von Seattle ist gerade nochmal vereitelt worden. Im Green Lake Park wurde ein Fußgänger beim Waten durch den Teich am Fuß durch einen Speer verletzt. Polizeitaucher fanden daraufhin 39 weitere Metallspieße, die senkrecht im Wasser versenkt waren. Die Spitzen sind extra maschinell geschärft worden.

Ob es sich bei dem Täter um den Betreiber eines Asiatischen Restaurants handelt? Wollte er damit nur Enten für die Tageskarte erlegen? Oder ist es ein Fußfetischist, der vom Leben enttäuscht wurde? Sind es Parkkrallen gegen Falschparker in Booten? Wer weiß mehr?

Die gelben Seiten des Terrors

Von Kai | 15. Juli 2008 in Weltweit

Wo bitte gehts zur nächsten Auskunft? Wenn in der US Terrorliste schon über eine Million Namen stehen, dann ist die Wirtschaft doch sonst auch gleich an Geschäftsmodellen interessiert. Also, wir hätten dann gerne mal das Gegenstück zur Telefonauskunft, das Branchenbuch des Terrors, online zum Nachschlagen.

Die Terror Tomaten

Von Kai | 11. Juli 2008 in Terrorabwehr, Weltweit

Da hat leider ein Nachbar etwas gegen das guerilla gardening des anderen gehabt. Hat doch einfach jemand seine Tomaten an den Straßenrand gepflanzt. Da könnte ja jeder kommen. Dort wo sonst die Mülltonnen rumstehen, oder im Winter der Schnee abgelegt wird – also dort wo es niemand stört wenn man mal nicht durchkommt – da behindern nun die Stöcke für die Tomaten die freie Entfaltung der Gesellschaft.

Und da man ja alles vor Gericht klären muß, sind nun zweitausend Dollar Strafe pro Tag fällig, wenn die Tomaten nicht zum Bodenkriecher mutieren werden.

Ergo: Der wahre Terrorist steckt in unseren Nachbarn. Genau dort schlummert als Schläfer das Böse!