Die Schweden sind wieder mal einen Schritt voraus. Dort wird aus Datenschutzgründen dem Terror die Hand gereicht! Der Verzicht eines großen ISP auf die Speicherung der IP Nummern kann ja nur das Land in Angst und Schrecken versetzen. Man sieht sie schon vor sich: Die Schläfer mit ihrem langen Bart, dem Turban und dem IKEA Katalog zur Tarnung vorm Gesicht.

Ganz anders hier in Deutschland: Da fühlt man sich noch sicher. Verbindungsdaten werden monatelang gespeichert, ganz ohne Anfangsverdacht, ohne Richter und ohne Skrupel.

Wir hatten es ja schon öfter berichtet: Fotografieren in London ist noch gefährlicher als der dortige Linksverkehr. Nun hat es auch das eher IT-lastige Blatt heise online berichtet. Womöglich bringt das mal ein wenig mehr Aufmerksamkeit.

Wie kann sich ein Tourist auch sowas von erdreisten Fotos von eklatant unsicheren Einrichtungen zu machen und kann man das nicht technisch unterbinden? Man kann!

Wir fordern: Endlich eine Bilderkennung für Busse und nicht nur für Gesichter!

Jede moderne Kamera muß doch erkennen können, ob da gerade ein Bus oder ein Baum abgelichtet wird und bei Bussen wird demnächst einfach ein rotes Stoppschild angezeigt, oder war das nicht schon von Zensursula reserviert?

Alles was sie sagen

Von Kai | 3. April 2009 in Europa, Terrorabwehr

Anything you say

… kann gegen Sie verwendet werden. Den Spruch kennt man sonst nur aus den TV-Krimis. Nun sieht man ihn auch als freundliches Willkommen in England am Stadtrand von Newcastle. Wenn anderenorts ein Willkommen in steht, begegnet man hier dem Fremden mit einer Drohung.

Das schreckt aber sicher nur die bösen Terroristen ab, oder zieht es sie gar an? Wo früher noch mühsam ein Bekennerschreiben nötig war, macht das ja heute der Staat dank CCTV und Überwachung für einen. Das ist ja bequem!

Der Mülltonnen-Terror

Von Kai | 25. März 2009 in Europa, Terrorabwehr

Die Augen der Nachbarn sind auf die Mülltonnen gerichtet, denn nur so kann der nächste Anschlag in London verhindert werden.

Das zumindest glauben die Behörden in UK, wenn man ganz dolle paranoid wird, dann wird alles sicher werden. Ganz sicher.

Don’t rely on others. If you suspect it report it.

London mit Kindersicherung

Von Kai | 23. März 2009 in Europa

Endlich sind die Straßen wieder sauber, die Scheiben nicht mehr zerschlagen und die Wände nicht mehr beschmiert. Der brave Londoner Bürger kann endlich wieder abends aus dem Haus, ohne vom Anblick Jugendlicher belästigt zu werden. Denn nun soll ab 21:00 eine Ausgangssperre für Kinder unter 16 Jahren gelten.

Die Luftnummer vom Internet-Terror

Von Kai | 22. März 2009 in Europa, Panne

Da hat sich ein selbsternannter Experte selbst die eigene Nachfrage verschafft. Ein Freelance Anti-Terror Ermittler hatte lautstark vor zunehmenden Terroraufrufen in islamischen Foren gewarnt. Allerdings wurde er nun beim Schreiben der Aufrufe selbst ertappt. Alles nur ein gelungenes Selbstmarketing.

Und in wievielen anderen Fällen wird die Paranoia der Bürger auf die gleiche Weise geschürt? Hat da nicht nur der eine Experte Meinungen gebacken, macht auch der Staat in gleicher Weise Meinung?

Petition gegen Übermacht der Polizei

Von Kai | 10. März 2009 in Europa

Wie unfair ist das denn? Da bemühen sich die englischen Bobbies nach Kräften dem Terror Einhalt zu gebieten und haben endlich das Recht jeden zu inhaftieren, egal was er gemacht hat, alleine der Verdacht des Polizisten langt, kein Richter vorher notwendig. Und dann klagen die beschützten Bürger gegen das ganze und fangen eine Petition an? Armes Königreich.

Dabei war das ja nur ein Rückfall auf die Zeit vor 1829 in Bezug auf freiheitliche Rechte und zu der Privatsphäre seiner DNA kann man auch gleich tschüß sagen.

Der Gulli des Terrors

Von Kai | 4. März 2009 in Europa, Terrorabwehr

Ganz gefährliche Dinge muss ein Mann in Manchester/UK wohl geplant haben. Er wurde dabei beobachtet wie er einen Kanaldeckel fotografieren wollte. Daraufhin musste er natürlich für zwei Tage in Untersuchungshaft, sein Mobiltelefon wurde (erfolglos) nach den skandalösen Terror-Bildern durchsucht, ebenso wie seine Wohnung und sein Computer.

Da er aber seine Spuren zu gut verwischt hatte, wurde letztendlich nur noch seine DNA archiviert, für den Fall, dass er nochmal irgendwo beim Fotografieren oder rumstehen beobachtet wird.

Wie er die Hausdurchsuchung seinen Nachbarn oder seinem Vermieter erklären will, oder zwei Tage ohne zur Arbeit zu gehen sich begründen läßt, das bleibt leider unerwähnt.

Sorry Cheff, ich war zwei Tage als Terrorist im Knast.

Macht sich unheimlich gut in der Personalakte.

Das ist ja ein toller Marketing-Trick: Man hat nicht etwa große Kosten für die Sicherheit durch CCTV-Überwachung, nein: Man verkauft die Videobänder einfach als Mehrwert an die Überwachten zurück!

It’s Your Day and you’re the star

Ein BigBrother zum Mitmachen für die Besucher. und an die RFID-Armbänder muß man die Menschen ja schon langsam gewöhnen. Wird ja wohl in UK bald generell üblich sein.

Übrigens: Dies ist keine Satire, ich wiederhole, keine Satire!

Liste der Terror-Kinder

Von Kai | 20. Februar 2009 in Europa

Die Früchtchen werden ja immer frühreifer, wollen mit 17 schon den Führerschein, mit 16 schon wählen und nun vor 14 schon Terrorist sein. Da will der Staat die freie Entfaltung auch nicht aufhalten und freut sich schon auf die elektronische Speicherung von unter 14-jährigen aus Gründen des Verfasungsschutzes.

Vom Kindergarten ins Terrorcamp, ist es nur ein kleiner Schritt. Das kollektive Üben im Sandkasten ist ja doch nur eine Vorbereitung auf die Tarnung von Sprengfallen. Wir haben es ja schon immer gewusst.