Ukrainer hält Rekord beim Abschlachten

Von Kai | 25. April 2014 in Europa

Man kann es den Tagesnachrichten entnehmen, die Kernkompetenz der Ukraine hat einem Spieler nun über eine Million getöteter Kreaturen beschert. Es waren zwar nur Figuren aus einem zu 100% durchspieltem World of Warcraft, aber das Ambiente stimmt. Wow!

Wenn das Mobiltelefon bei der Einreise quäkt, der Zoll darf nun reinschauen. Und auch das Navi oder der Laptop wird mit gefilzt. Und Anwälte bei Verhören sind auch sowas von unfranzösisch – sind halt demokratische Baguette-ll-Verstöße.

Nicht das man irgendwas finden könnte. Verdächtig sein wird:

  • Stadtplan von Paris im Navi
  • kein Stadtplan von Paris im nicht vorhandenen Navi
  • Kochbücher von englischen Autoren (sofortige Ausweisung!)

Rechtsfreier Raum Briefverkehr

Von Kai | 9. Dezember 2011 in Europa

Eigentlich hätten unsere Innenminister schon jetzt von der vorsorglichen Öffnung von Paketen reden müssen. Briefmarken nur gegen Personalausweis und eine Vorratsdatenspeicherung für Postkartennabsender.

Aber leider war das missglückte Briefbombenattentat doch nur im realen, physischen Raum passiert. Ein Ping-of-Death im Internet hätte sicher mehr Diskussionen ausgelöst.

Eiskaltes Händchen als Terrorist

Von Kai | 10. Oktober 2011 in Europa

Ganz gefährliche Situation: Da fotografiert im Land der Kameras ein Vater seine Tochter beim Eis essen. Natürlich kommt da die innere Sicherheit vom Einkaufszentrum, verstärkt von der lokalen Polizei und will die Bilder löschen, das Handy konfiszieren und das ganze unter den Anti-Terror-Gesetzen begründen.

Wer so eiskalt Bilder macht muß ja Dreck am Stecken haben.

Leider werden nun als Gegenreaktion einige Eltern mehr als sonst dort einkaufen gehen wollen, natürlich nicht ohne Erinnerungsfotos.

Kein Briefgeheimnis mehr in UK

Von Kai | 29. März 2010 in Europa, Terrorabwehr

Endlich wird die letzte Achse des Pösen geschlossen: Die Briefpost!

In England soll zukünftig die private Post ohne Mitteilung, Kontrolle oder Möglichkeit des Einspruchs geöffnet werden können.

Freundlich wie die Briten so sind, wird auch auf den Erfinder dieses Verfahrens (Stasi) verwiesen.

Risikoprofil: Nachbar mit Kindern

Von Kai | 13. Oktober 2009 in Europa

Die Engländer haben mal wieder einen an der Krone: Nun müssen sich alle Personen als potentielle Kinderschänder registrieren und von Vorverurteilung freisprechen lassen, die auch nur einmal im Monat mit Kindern in Kontakt kommen könnten. Ein kurzes Grüßen der Nachbarskinder kann da schon langen und man muß sich bei der Behörde einer Untersuchung stellen.

Nebenbei ist dann auch gleich das Fotografieren der eigenen Enkel verboten. Interessen, Einstellungen, Beziehungen und Lifestyle werden erfasst und beurteilt.

Ubuntu Terror Remix 9.04

Von Kai | 25. Juni 2009 in Europa

Wie kann man nur so fahrlässig sein! Der neue UPR (Ubuntu Privacy Remix) zielt doch eindeutig darauf ab, den Staat beim Schutze seiner Mitbürger zu behindern. Solche Dinge wie Verschlüsselung oder Geheimhaltung unterwandern doch eindeutig den Kampf gegen der Terrorismus.

Gerade erst hat die CDU in ihrem Wahlprogramm gefordert: Datenschutz als Täterschutz darf nicht sein. Und die Netzgemeinde reagiert trotzig.

Aber demnächst wird sicher vor der Ubuntu-Domain ein STOPP-Schild prangen.

Geheime Foto-Verbotszonen in UK

Von Kai | 14. Juni 2009 in Europa

fotografieren verbotenDie Geheimhaltung beißt sich da gerade selbst in den Hintern: Es gibt Gebiete in England, wo man eigentlich nicht fotografieren darf und die Liste dieser Gebiete ist wiederum geheim.

Ein wenig erinnert das an die STOPP-Liste von Zensursula. Keiner darf den Inhalt wissen und wer drauf stößt ist schuldig.

The request asked for a ‘full list of all areas – in England, Wales and Northern Ireland – subject to Section 44 Terrorism Act 2000 authorisations, which the Home Office has a statutory duty to be aware of.’

In relation to authorisations for England and Wales, I can confirm that the Home Office holds the information that you requested. I am, however, not obliged to disclose it to you

Also dürfen weiterhin Polizisten harmlose Touristen anhalten und unter androhung einer Terrorklage den Fotoapparat verlangen und löschen. So wird das Königreich sicher sicher bleiben.

Die Nummer mit dem Kennzeichen

Von Kai | 23. Mai 2009 in Europa

Davon können die Mautsysteme hier in Deutschland nur träumen: Im Mutterland der Kamera-Überwachung werden nun die besten Kameras zu einem KFZ-Kennzeichen Netz zusammengeschaltet. Jedes Auto kann so fast lückenlos automatisiert verfolgt werden. Und wer schon im Vorfeld aggressiv und hochgefährlich auffiel – zum Beispiel als Anti-Kriegs-Demonstrant – der wird erst mal nicht mehr ungestört in Richtung Londoner Innenstadt fahren können.

This is a system meant for criminals but John Catt has not been convicted of anything and on a trip to London, the pensioner found himself pulled over by an anti-terror unit. … “I was threatened under the Terrorist Act. I had to answer every question they put to me, and if there were any questions I would refuse to answer, I would be arrested. I thought to myself, what kind of world are we living in?”

Briten speichern DNA Unschuldiger

Von Kai | 7. Mai 2009 in Europa

Der Polizei in UK ist es ganz egal, ob man unschuldig ist oder nicht. Wenn sie einmal die DNA in den Händen halten, wird diese gespeichert bleiben und so lange mit jeder neuen Straftat verglichen, bis man mal endlich der Täter war. Und überhaupt: Wer kann schon unschuldig sein, wenn er DNA besitzt? Ist das nicht schon der erste Anfangsverdacht zur Schuld?

Wenigstens sind diese extrem persönlichen Daten bei den Engländern in besten Händen, da dort nie irgendwelche CDs oder USB-Sticks verschwinden, keine Laptops in Zügen liegengelasssen werden und auch alle Minister kompetent ihre Drucksachen vor der Presse verdecken.