Kein Briefgeheimnis mehr in UK

Von Kai | 29. März 2010 in Europa, Terrorabwehr

Endlich wird die letzte Achse des Pösen geschlossen: Die Briefpost!

In England soll zukünftig die private Post ohne Mitteilung, Kontrolle oder Möglichkeit des Einspruchs geöffnet werden können.

Freundlich wie die Briten so sind, wird auch auf den Erfinder dieses Verfahrens (Stasi) verwiesen.

Risikoprofil: Nachbar mit Kindern

Von Kai | 13. Oktober 2009 in Europa

Die Engländer haben mal wieder einen an der Krone: Nun müssen sich alle Personen als potentielle Kinderschänder registrieren und von Vorverurteilung freisprechen lassen, die auch nur einmal im Monat mit Kindern in Kontakt kommen könnten. Ein kurzes Grüßen der Nachbarskinder kann da schon langen und man muß sich bei der Behörde einer Untersuchung stellen.

Nebenbei ist dann auch gleich das Fotografieren der eigenen Enkel verboten. Interessen, Einstellungen, Beziehungen und Lifestyle werden erfasst und beurteilt.

Ubuntu Terror Remix 9.04

Von Kai | 25. Juni 2009 in Europa

Wie kann man nur so fahrlässig sein! Der neue UPR (Ubuntu Privacy Remix) zielt doch eindeutig darauf ab, den Staat beim Schutze seiner Mitbürger zu behindern. Solche Dinge wie Verschlüsselung oder Geheimhaltung unterwandern doch eindeutig den Kampf gegen der Terrorismus.

Gerade erst hat die CDU in ihrem Wahlprogramm gefordert: Datenschutz als Täterschutz darf nicht sein. Und die Netzgemeinde reagiert trotzig.

Aber demnächst wird sicher vor der Ubuntu-Domain ein STOPP-Schild prangen.

Geheime Foto-Verbotszonen in UK

Von Kai | 14. Juni 2009 in Europa

fotografieren verbotenDie Geheimhaltung beißt sich da gerade selbst in den Hintern: Es gibt Gebiete in England, wo man eigentlich nicht fotografieren darf und die Liste dieser Gebiete ist wiederum geheim.

Ein wenig erinnert das an die STOPP-Liste von Zensursula. Keiner darf den Inhalt wissen und wer drauf stößt ist schuldig.

The request asked for a ‘full list of all areas – in England, Wales and Northern Ireland – subject to Section 44 Terrorism Act 2000 authorisations, which the Home Office has a statutory duty to be aware of.’

In relation to authorisations for England and Wales, I can confirm that the Home Office holds the information that you requested. I am, however, not obliged to disclose it to you

Also dürfen weiterhin Polizisten harmlose Touristen anhalten und unter androhung einer Terrorklage den Fotoapparat verlangen und löschen. So wird das Königreich sicher sicher bleiben.

Die Nummer mit dem Kennzeichen

Von Kai | 23. Mai 2009 in Europa

Davon können die Mautsysteme hier in Deutschland nur träumen: Im Mutterland der Kamera-Überwachung werden nun die besten Kameras zu einem KFZ-Kennzeichen Netz zusammengeschaltet. Jedes Auto kann so fast lückenlos automatisiert verfolgt werden. Und wer schon im Vorfeld aggressiv und hochgefährlich auffiel – zum Beispiel als Anti-Kriegs-Demonstrant – der wird erst mal nicht mehr ungestört in Richtung Londoner Innenstadt fahren können.

This is a system meant for criminals but John Catt has not been convicted of anything and on a trip to London, the pensioner found himself pulled over by an anti-terror unit. … “I was threatened under the Terrorist Act. I had to answer every question they put to me, and if there were any questions I would refuse to answer, I would be arrested. I thought to myself, what kind of world are we living in?”

Briten speichern DNA Unschuldiger

Von Kai | 7. Mai 2009 in Europa

Der Polizei in UK ist es ganz egal, ob man unschuldig ist oder nicht. Wenn sie einmal die DNA in den Händen halten, wird diese gespeichert bleiben und so lange mit jeder neuen Straftat verglichen, bis man mal endlich der Täter war. Und überhaupt: Wer kann schon unschuldig sein, wenn er DNA besitzt? Ist das nicht schon der erste Anfangsverdacht zur Schuld?

Wenigstens sind diese extrem persönlichen Daten bei den Engländern in besten Händen, da dort nie irgendwelche CDs oder USB-Sticks verschwinden, keine Laptops in Zügen liegengelasssen werden und auch alle Minister kompetent ihre Drucksachen vor der Presse verdecken.

Terrorverdacht beim SMS Empfang

Von Kai | 4. Mai 2009 in Europa

Nicht nur das Verschicken von mehrdeutigen Texten kann zu Problemen führen, auch der Empfang von Nachrichten ist nun schon gefährlich. Wenn einem jemand also eine Nachricht schickt, dann muß diese sofort der Polizei gemeldet werden, falls der Inhalt verdächtig ist. Unterbleibt das, wird man ggf. bis zu zehn Tage unter Terrorverdacht inhaftiert. Für eine SMS!

Aber was ist mit dem viel schlimmeren Terror im Handy: Den Klingeltönen?

Wir fordern daher: Echtzeit-Überwachung der Klingeltöne und bei Terror-Verdacht das Mobilteil notsprengen!

Nur so ist endlich wieder mit Sicherheit Ruhe im Zug.

Ein Titel wie aus dem Kino. Man erwartet nur noch Dr. Evil mit seinem kleinen Finger am Mund böse lachend. Aber nein, es ist Dr. Britain, der diesen Plan das Internet zu beherrschen wahr machen will:

Spy chiefs are pressing ahead with secret plans to monitor all internet use and telephone calls in Britain despite an announcement by Jacqui Smith, the home secretary, of a ministerial climbdown over public surveillance. … The £1 billion snooping project – called Mastering the Internet (MTI) – will rely on thousands of “black box” probes being covertly inserted across online infrastructure. … Jacqui Smith announced that she was ditching controversial plans for a single “big brother” database … However, she failed to mention that substantial additional sums – amounting to more than £1 billion over three years – had already been allocated to GCHQ for its MTI programme

Es ist also nicht nur Deutschland, was seinen Bürgern eine vermeindliche Sicherheit teuer erkauft. Auch die Engländer können da locker mithalten. Und teuer ist der Preis auf jeden Fall. Nicht in Euro oder Pfund, sondern in der Währung Bürgerrechte, Datenschutz und grundlegende Rechtsprinzipien, die hier zunehmend abgebaut werden.

Die Schweden sind wieder mal einen Schritt voraus. Dort wird aus Datenschutzgründen dem Terror die Hand gereicht! Der Verzicht eines großen ISP auf die Speicherung der IP Nummern kann ja nur das Land in Angst und Schrecken versetzen. Man sieht sie schon vor sich: Die Schläfer mit ihrem langen Bart, dem Turban und dem IKEA Katalog zur Tarnung vorm Gesicht.

Ganz anders hier in Deutschland: Da fühlt man sich noch sicher. Verbindungsdaten werden monatelang gespeichert, ganz ohne Anfangsverdacht, ohne Richter und ohne Skrupel.

Wir hatten es ja schon öfter berichtet: Fotografieren in London ist noch gefährlicher als der dortige Linksverkehr. Nun hat es auch das eher IT-lastige Blatt heise online berichtet. Womöglich bringt das mal ein wenig mehr Aufmerksamkeit.

Wie kann sich ein Tourist auch sowas von erdreisten Fotos von eklatant unsicheren Einrichtungen zu machen und kann man das nicht technisch unterbinden? Man kann!

Wir fordern: Endlich eine Bilderkennung für Busse und nicht nur für Gesichter!

Jede moderne Kamera muß doch erkennen können, ob da gerade ein Bus oder ein Baum abgelichtet wird und bei Bussen wird demnächst einfach ein rotes Stoppschild angezeigt, oder war das nicht schon von Zensursula reserviert?