Wieder mal führend im Kampf um den Schutz unserer Kinder sind die Chinesen. Dort muß nun jeder neue PC eine passende Zensursoftware vorinstalliert haben.

The government, which has told global PC makers of the requirement but has yet to announce it to the public, says the effort is aimed at protecting young people from “harmful” content. The primary target is pornography, says the main developer of the software, a company that has ties to China’s security ministry and military.

Sicher wird es hier gerne aufgegriffen werden, warum sind die Deutschen nicht gleich darauf gekommmen?
Frau Zensursula, übernehmen Sie!

STOPP zensiert!

Von Kai | 27. April 2009 in Deutschland

Das Schild könnte bald immer öfter auftauchen und schon bei der ersten Sichtung einen Anfangsverdacht begründen. Viel Spaß bei der ersten Hausdurchsuchung.
Für die frühe Gewöhnung an das Schild bietet sich diese Seite an:
STOPP-zensiert.de

Unbekannte URLs gehören verboten

Von Kai | 21. April 2009 in Deutschland

Das Sperren von unerwünschten Inhalten wird endlich professionalisiert. Dem großen Vorbild China nicht nur nacheifernd, sondern es sogar überholend, sollen nun auch die Zugriffe auf die STOPP-Seite erfasst werden. Ganz egal, ob man überhaupt wußte wo der Link hinführt. Und wie sollte man das bei verkürzten Links via TinyUrl auch erkennen können?

Damit würde sich jeder Internetnutzer schon der Gefahr einer Strafverfolgung aussetzen, wenn er eine ihm noch nicht bekannte Adresse aufruft … Die nun bekannt gewordenen Planungen haben aber eine völlig neue Überwachungsdimension: Mit dem Speichern der Zugriffsversuche würde eine Vorverlagerung der Verdachtsgewinnung zur Bekämpfung der Kinderpornografie erfolgen, die Zigtausende von absolut unschuldigen Menschen zu Verdächtigen machen würde.

Also einfach dem unerwünschten Kollegen eine Mail mit einer TinyURL schicken, die auf gesperrte Seiten verweist und schon bekommt er grünen oder blauen Besuch. Und die Links sind ja sicher im Laufe der Zeit am durchsickern.

Wer verlinkt ist schuldig!

Wir hatten es ja schon öfter berichtet: Fotografieren in London ist noch gefährlicher als der dortige Linksverkehr. Nun hat es auch das eher IT-lastige Blatt heise online berichtet. Womöglich bringt das mal ein wenig mehr Aufmerksamkeit.

Wie kann sich ein Tourist auch sowas von erdreisten Fotos von eklatant unsicheren Einrichtungen zu machen und kann man das nicht technisch unterbinden? Man kann!

Wir fordern: Endlich eine Bilderkennung für Busse und nicht nur für Gesichter!

Jede moderne Kamera muß doch erkennen können, ob da gerade ein Bus oder ein Baum abgelichtet wird und bei Bussen wird demnächst einfach ein rotes Stoppschild angezeigt, oder war das nicht schon von Zensursula reserviert?