Da gibt sich das FBI so viel Mühe und dann dieser Undank: 40.000 facher Schutz vor Terror und dann soll man auch noch nach rechtlichen Maßstäben arbeiten? Aber wenigstens waren die Telko-Betreiber übereifrig in ihrem vorauseilenden Gehorsam:

Im Jahre 2006 hatte das FBI die Header-Infos von zwei eMail-Konten eines ganz verdächtigen Mitbürgers haben wollen. Daraufhin schickt der Provider gleich zwei prall gefüllte CDs mit den gesamten E-Mail-Kommunikationsinhalten der beiden Accounts. Selbst auf den Hinweis der Strafverfolger hin, dass dies nicht rechtmäßig sei, und der erneuten Bitte um Übersand allein der beantragten Daten, habe der Provider erneut das gesamte Material geschickt.

Da ist man ja doch noch sicher aufgehoben.

70.000 Todesblogger

Von Kai | 20. Juli 2010 in Terrorabwehr

Ganze Arbeit hat da der Hoster gemacht. Eine kleine, formlose Anfrage des FBI hat zur Stillegung von 70.000 Blogs geführt, der Server wurde abgeklemmt, Backups gibt es keine und auf den Server kommt der Anbieter aktuell auch nicht mehr.

Und das alles wegen angeblicher Links auf irgendwelche al-Qaida Webseiten. Ein wenig detaillierter hätte man da schon handeln und informieren können. Oder man sprengt gleich das ganze RZ in die Luft, ist auch eine gründliche Lösung, eher der Texanische Weg.

Der Schüler als Terrorist

Von Kai | 25. Mai 2010 in Terrorabwehr

Endlich wurde der gefährliche Terror-Kritzler festgesetzt. Geht ja auch nicht, das ein 14-jähriger einfach mal so gefährlichste Handlungen mit Bleistift kritzelt. Und da war dann auch noch eine Waffe zu sehen.

Die primitive Art der Zeichnung ist übrigens nur Tarnung, als Autist kann man sich ja prima durch die Terrorbekämpfung durchmogeln. Muß man erwähnen, dass es in den USA passiert ist?

1600 neue Terroristen pro Tag

Von Kai | 2. November 2009 in Terrorabwehr

Das müssen ja unsichere Zeiten sein. Die Geburtenrate bei potentiellen Terroristen nimmt dramatisch zu. Wenn 1600 Personen pro Tag auf die US-Terrorliste kommen, wann ist die eigentlich voll? Und ab wann ist man sicherer im Gefängnis als draußen? Oder sind das alles die Personen, die kritisch Dinge hinterfragen und gleichzeitig dunkelhäutig sind? Immerhin sind schon 1 Million Personen dort enthalten.

Aber das ist ja gar nichts gegenüber der anderen, noch geheimeren Datenbank mit über 1,5 Milliarden Personeneinträgen. Da fühlt man sich doch gleich sicherer!

Comic Zeichner des Terrors

Von Kai | 28. Juni 2009 in Terrorabwehr

Die Behörde TSA versteht keinen Humor, wenn es um den Schutz ihrer Bürger geht. Das durfte auch ein Comic-Zeichner erleben, der ein Heft der Serie unthinkable bei sich hatte.

The minute I saw the faces of the agents, I knew I was in trouble. The first page of the Unthinkable script mentioned 9/11, terror plots, and the fact that the (fictional) world had become a police state. The TSA agents then proceeded to interrogate me, having a hard time understanding that a comic book could be about anything other than superheroes, let alone that anyone actually wrote scripts for comics.

Als Tipp für den nächsten Terroristen: Keine Anschlagspläne als Comic getarnt in den USA bei sich haben. Übrigens sollen auch Mickey Mouse Hefte auf den Index kommen, da die großen Ohren ja eigentlich einem stilisierten Turban gleichen und auch immer gerne was in die Luft fliegt.

fotografieren verbotenDas war knapp, so fängt auch dieser Artikel wieder mal an. Da hat doch jemand versucht hochgeheime Flugzeuge zu fotografieren. Er ist natürlich – ein herzlicher Dank an die US Homeland Securityerwischt worden und hat einige Zeit in Handschellen den Papst gegeben, also den Boden geküsst.

Leider hatte die Behörde ein wenig überreagiert, da es sich bei dem Flugzeug um ein ein etwas älteres Modell aus den 40er Jahren handelte, eine B-24. Außerdem war auf dem Flugplatz Tag der offenen Tür, so daß sich eigentlich niemand über Besucher hätte wundern dürfen.

Einer der anwesenden Veteranen schüttelte nur seinen Helminhalt und sagte:

It’s the U.S.A., not U.S.S.R. — I didn’t fight to protect this shit.

Trotzdem Glück gehabt, weil der echte Terrorist natürlich nur auf Einladungen hin sich zu Flugplätzen begibt und dann auch noch das älteste vom ältesten fotografieren will.
Das war knapp!

Die US-Kinderarmee

Von Kai | 15. Mai 2009 in Terrorabwehr

Bei den Amerikanern geht es schon im Kindesalter von 14 an die Heimatfront.

United States Border Patrol! Put your hands up

ist ein Satz, den dort schon die Pfadfinder auswendig lernen. Damit werden Einwanderer und arabische Terroristen im Training zum Anhalten bewegt.

This is about being a true-blooded American guy and girl, … It fits right in with the honor and bravery of the Boy Scouts

I like shooting them … I like the sound they make. It gets me excited.

Wenn das bei deutschen Pfadfindern ausgesagt würde, wäre aber die Politik am dampfen.

Auch wenn es das US-Millitär so gar nicht gemeint hatte, ab dem Jahr 2010 haben es die Osamas dieser Welt schwerer ihren Weg zum Terrorziel zu finden. Denn die aktuellen GPS-Satelliten halten nur noch bis dahin durch und neue sind noch nicht in Sicht.

Es ist nicht sicher, ob die Air Force in der Lage sein wird, rechtzeitig neue Satelliten zu beschaffen, um den gegenwärtigen GPS-Dienst ohne Unterbrechung aufrechtzuerhalten … militärische Operationen und zivile Nutzer darunter leiden

Wir können also demnächst wieder beruhigt schlafen und müssen im Auto zukünftig wieder auf den unorientierten Beifahrer hoffen, um auf dem rechten Weg zu bleiben.

Waterboarding für Kinder

Von Kai | 22. April 2009 in Weltweit

Für die frühe Gewöhnung der Kinder an Folter gibt es nun eine Bastelserie für Lego. Dort sind auch weitere schöne Szenen wie Abu Ghraib als Serie vorhanden.

Bietet sich an seine Kleinen mit diesen Bildern als abendliche Gute-Nacht-Amerika-Geschichte zum schlummern zu bewegen.

Folter die sich gewaschen hat!

Von Kai | 20. April 2009 in Terrorabwehr

Gründlich ist die CIA ja schon. Ganze 183 mal wurde ein verdächtiger Kämpfer mittels Waterboarding verhört! Hat allerdings keine wirklich neuen Erkenntnisse zu Tage gefördert. Auch die Qualität der Verhöre ist demnach recht beachtlich, sicher dank der Hilfe von einzelnen Medizinern. Ansonsten wäre der Verdächtige sicherlich schon vorher ertrunken.

we also understand that a medical expert will be present throughout this phase and the procedure will be stopped if deemed medically necessary to prevent severe mental or physical harm to Zubaydah

Also war das ja eine humane mehrfach-Taufe und kein echtes Foltern. Von daher gibt es natürlich auch keine Strafverfolgung. Der normale CIA-Agent konnte dies ja nicht als Folter erkennen.