Schwarzer Tag für TSA

Von Kai | 7. Dezember 2009 in Panne

In einem Anfall grenzdebiler Dämlichkeit hat jemand bei der TSA ein Dokument veröffentlicht mit geschwärzten geheimzuhaltenden Textpassagen. Was früher mit einem Edding ja schließlich auch langte. Allerdings ist bei einem PDF das darübersetzen schwarzer Kästen ein absolutes NoGo!

Das original-Dokument ist bei der Behörde zu kriegen. Sollte der eine oder andere offline Terrorist nicht einmal den PDF-Reader bedient bekommen – ist ja alles westliches Teufelszeug – dann haben andere Webseiten schon mal das Schwarz ausradiert und live gestellt.

Comic Zeichner des Terrors

Von Kai | 28. Juni 2009 in Terrorabwehr

Die Behörde TSA versteht keinen Humor, wenn es um den Schutz ihrer Bürger geht. Das durfte auch ein Comic-Zeichner erleben, der ein Heft der Serie unthinkable bei sich hatte.

The minute I saw the faces of the agents, I knew I was in trouble. The first page of the Unthinkable script mentioned 9/11, terror plots, and the fact that the (fictional) world had become a police state. The TSA agents then proceeded to interrogate me, having a hard time understanding that a comic book could be about anything other than superheroes, let alone that anyone actually wrote scripts for comics.

Als Tipp für den nächsten Terroristen: Keine Anschlagspläne als Comic getarnt in den USA bei sich haben. Übrigens sollen auch Mickey Mouse Hefte auf den Index kommen, da die großen Ohren ja eigentlich einem stilisierten Turban gleichen und auch immer gerne was in die Luft fliegt.

Papiergeld in Flugzeugen verboten

Von Kai | 6. April 2009 in Weltweit

Das war dem Fluggast aber auch neu, Bargeld ist eine terroristische Bedrohung, wenn man es an Bord eines Fliegers mitnimmt? Wer braucht dann noch Handgepäck auf dem Flug nach Luxemburg?

http://youtu.be/XMB6L487LHM

Jedenfalls wurde da jemand recht intensiv von der TSA befragt, wo seine läppischen 4700 USD herkämen und was er damit wollte. Auch eine Belehrung der Rechte … bekannt aus jedem guten US-Krimi … gab es leider nicht. Wie sagte der Moderator so schön:

Well what did he expect when he told the law enforcement person that he expected to be informed of his rights and legal obligations before he would answer his questions?” After all, constitutional liberties are only there to be admired, not exercised.

Hat doch ein provozierender Fluggast nun auch noch einen guten Gewinn eingestrichen. Alles auf Kosten unser aller Sicherheit und des Weltfriedens, skandalös!

Kürzlich versuchte jemand mit einem T-Shirt an Bord des Fliegers zu gelangen, auf der Wäsche waren arabische Schriftzeichen! Kommentar des TSA:

this was like wearing a T-shirt at a bank stating, ‘I am a robber.’

Daraufhin durfte die Person natürlich nicht mitfliegen. Ist ja auch klar, jeder Terrorist schreibt sich diese Eigenschaft natürlich vorher auf sein T-Shirt, in unauffälligem Arabisch in blutrot auf christenweißem Grund.

Und nun muß die TSA auch noch eine viertel Million Dollar an Schmerzensgeld an den Provokatör zahlen.

Wie man doch eine Waffe ins Flugzeug kriegt

Von Kai | 10. Dezember 2008 in Weltweit

In den USA ist die Bürokratie auch nicht weniger als hier. Dort muss man sogar ein Formular ausfüllen um mit seiner eigenen persönlichen Schusswaffe an Bord eines Fliegers zu dürfen. Kein Scherz!

Man benötigt nur einen Dienstausweis einer staatlichen Behörde, kriegt man schon als einfacher Assistent des Hafenmeisters und beantragt ganz offiziell bei der TSA eine Waffengenehmigung. An Bord des Fliegers wird man dann in das sonst hermetisch abgeschlossene Cockpit gebracht und bekommt die Identitäten aller Skymarshalls an Bord genannt. Besser kann man es ja gar nicht haben.

Allerdings soll sich dieses Vorgehen inzwischen geändert haben, die Lücke war doch zu groß.

Ab wann ist eine Trefferquote nur noch peinlich? Ab 50% Fehler? Ab 75% Fehler? Dann sind die 99% Misserfolg wohl die Krönung der Peinlichkeit.

Die Beamte der TSA sind angeblich speziell darauf geschult, das Verhalten der Fluggäste auf kleine, angeblich nicht zu kontrollierende Gesten und Zuckungen zu beobachten. Wer sich nicht der Norm entsprechend verhält, wird rausgewunken. Das ist 2006 alleine über zweihunderttausend Fluggästen passiert. Verhaftet wurden allerdings nur gut eintausend davon, der Rest hatte ohne Schuld seinen Flieger wohl verpasst und eine hochnotpeinliche Meinung bei der wartenden Menge hinterlassen.

Agentenkoffer für das Fluggepäck

Von Kai | 17. November 2008 in Weltweit

Schon mal darüber geärgert, daß der Koffer am Flughafen durchsucht wurde? Warum also nicht den Gegenüber mal so richtig provozieren und diese Koffer verwenden? Aufmerksamkeit ist einem garantiert, den nächsten Flieger kann man aber ggf. versäumen, da man sicher erst mal von innen und außen untersucht werden wird.

Da werden ja gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Das prüdeste Land der Welt sieht nun in Dicken Dingern auch noch eine Terrorgefahr!

“The woman touched my breast. I said, ‘You can’t do that,’ ” Kates said. “She said, ‘We have to pat you down.’ I said, ‘You can’t treat me as a criminal for wearing a bra.’ “

Da der BH halt bei diesen Ausmaßen auch Unmengen an Drahtbügeln beinhaltet, spricht so ein Detektor gerne auch mal an. Es heißt ja nicht zu Unrecht auch der Detektor. Jedenfalls hatte die Warteschlange am Flughafen ihre Unterhaltung und die betroffene Person ihre allflügliche Entwürdigung.

TSA demoliert Flugzeug

Von Kai | 21. August 2008 in Terrorabwehr, Weltweit

War die TSA nicht für Sicherheit zuständig? Und warum kann denn ein anscheinend komplett inkompetenter Inspektor beim Inspizieren des Flugzeugs an hochempfindlichen Geräten außen hochkletter, bis diese verbogen und kaputt sind? Genau das ist jedenfalls passiert und wenn das Bodenpersonal nicht den Defekt bemerkt hätte, so ein Absturz ist dann schwer zu erklären. In diesem Fall stand danach jedenfalls das Flugzeug selber auf der no-fly-Liste. Ein Steigerung allemal!

Eigentlich wollte die TSA ja nur die Passagiere auf Sicherheit hin prüfen. Wenn aber nun auch die Piloten auf solchen Listen landen, wird es knapp mit dem Flugpersonal. So ist ein Berufspilot auf dieser Liste gelandet, der andere steht wohl auf der Terrorliste. Da das ganze aber wie immer streng geheim ist, haben die Betroffen auch kaum eine Chance da wieder rauszukommen. Die Kriterien wie man dort draufkommt sind genauso unbekannt, wie das wieder davon runterkommen.