Die Terror Tomaten

Von Kai | 11. Juli 2008 in Terrorabwehr, Weltweit

Da hat leider ein Nachbar etwas gegen das guerilla gardening des anderen gehabt. Hat doch einfach jemand seine Tomaten an den Straßenrand gepflanzt. Da könnte ja jeder kommen. Dort wo sonst die Mülltonnen rumstehen, oder im Winter der Schnee abgelegt wird – also dort wo es niemand stört wenn man mal nicht durchkommt – da behindern nun die Stöcke für die Tomaten die freie Entfaltung der Gesellschaft.

Und da man ja alles vor Gericht klären muß, sind nun zweitausend Dollar Strafe pro Tag fällig, wenn die Tomaten nicht zum Bodenkriecher mutieren werden.

Ergo: Der wahre Terrorist steckt in unseren Nachbarn. Genau dort schlummert als Schläfer das Böse!

Was die paranoiden Nachbarn so alles anrichten können. Da wurde in letzter Minute ein Pärchen daran gehindert seine Flitterwochen in Walsrode – der Hochburg des Terrors – zu verbringen.

Sie wollten wissen, warum wir ausgerechnet hier Flitterwochen machen, warum wir ohne Auto und so spät am Abend an unserem Ferienort angekommen waren … Wir hatten Hinweise erhalten, dass sich in der Wohnung ein junges Paar auffällig verhält … Wir hatten Hinweise auf Terrorismus, denen wir unverzüglich nachgehen mussten

Ist ja krass gefährlich, kommen doch einfach Ortsfremde Personen in den Urlaubsort und haben nicht mal eine Auto. Das war knapp.