Ubuntu Terror Remix 9.04

Von Kai | 25. Juni 2009 in Europa

Wie kann man nur so fahrlässig sein! Der neue UPR (Ubuntu Privacy Remix) zielt doch eindeutig darauf ab, den Staat beim Schutze seiner Mitbürger zu behindern. Solche Dinge wie Verschlüsselung oder Geheimhaltung unterwandern doch eindeutig den Kampf gegen der Terrorismus.

Gerade erst hat die CDU in ihrem Wahlprogramm gefordert: Datenschutz als Täterschutz darf nicht sein. Und die Netzgemeinde reagiert trotzig.

Aber demnächst wird sicher vor der Ubuntu-Domain ein STOPP-Schild prangen.

Die Schweden sind wieder mal einen Schritt voraus. Dort wird aus Datenschutzgründen dem Terror die Hand gereicht! Der Verzicht eines großen ISP auf die Speicherung der IP Nummern kann ja nur das Land in Angst und Schrecken versetzen. Man sieht sie schon vor sich: Die Schläfer mit ihrem langen Bart, dem Turban und dem IKEA Katalog zur Tarnung vorm Gesicht.

Ganz anders hier in Deutschland: Da fühlt man sich noch sicher. Verbindungsdaten werden monatelang gespeichert, ganz ohne Anfangsverdacht, ohne Richter und ohne Skrupel.

Dank dem engagierten Einsatz der Telekom konnte kurz nach dem 11. September eine Rasterfahndung nach sogenannten Schläfern durchgeführt werden. Nur dem kleinen Dienstweg und dem Verzicht auf jegliche rechtliche Skrupel ist dieser effektive Schutz der Bundesbürger zu verdanken.

Leider wirbt die Telekom nicht mit dieser Heldentat und schiebt den Riegel des Datenschutzes vor, weshalb auf Anfragen zu dem Thema nicht geantwortet werden kann.

Und ein Glück, daß die Schläfer sicher sich auch mit dieser Berufsbezeichnung im Telefonbuch haben eintragen lassen. Mitläufer sind dann sicher noch bei T-Mobile zu finden, in der myFaves Ablage der Handynutzer versteckt.

AK Vorrat kontra Terrorschutz

Von Kai | 25. September 2008 in Terrorabwehr

Noch ein Verräter mehr am Tisch! Wie kann man nur den Anti-Terror-Kampf so unterlaufen und nicht seine privatesten Daten den USA schenken wollen?

Nur der gläserne Bürger ist schließlich vor Terror sicher!

Gerade die intimen Details seines Lebens wie Rasse oder ethnische Herkunft, politische Anschauungen, religiöse oder sonstige Überzeugungen, die Mitgliedschaft in Gewerkschaften, oder die die Gesundheit und das Sexualleben - da sind wir deutschen doch prädestiniert für.

Denn eines ist ja erwiesen: Der Terrorist der Zukunft ist sexuell auffällig, in der Islamischen Volksfront Partei, hat eine nahöstliche Rasse, ist jung und gesund und Mitglied in der Gewerkschaft IG Knall.

Und schon hat man bei CIA, FBI oder BND die Handschellen in der Hand.

Wie kann der europäische Datenschutzbeauftragte Peter Hustinx nur so gegen unseren Innenminister Schäuble vorgehen? Da wird ohne triftigen Grund das Abkommen kritisiert mit dem Ermittler in den angeschlossenen Ländern DNA-, Fingerabdruck- und Fahrzeugregisterdaten elektronisch einfacher austauschen und vernetzen können. Wie sonst sollen die Behörden denn Terroristen finden können?

Diese geben doch sicher bei der Beantragung von Visa oder Pass ihre Fingerabdrücke ab und kreuzen bei der Einreise in die USA auch selbstverständlich das Feld Attentäter bei der Berufsbezeichnung an. Und wenn nach einem Selbstmordanschlag mal wieder eine Fingerkuppe am Tatort über bleibt, kann man nur mit dieser Datenbank den Namen des Attentäters fehlerfrei buchstabiert an die Presse weitergeben. Die hat bis dahin allerdings schon sein Bekennervideo mit Absender in der Post.

Und da erzählt der Datenschützer:

wird das ein Albtraum nicht nur für die Bürger, sondern auch für die Strafverfolgungsbehörden selbst … Überwachungsgesellschaft … hoch kompliziertes Flickwerk

Der Mann ist ja eindeutig befangen. Wir wollen die Terrordatenbank! Jeder unbescholtene Bürger kommt da mit seinen DNA-Daten rein. Wer dann übrig bleibt muß ja wohl der Terrorist sein. Ganz einfach!

Was hat sich Peter Schaar dabei blos gedacht? Da geben sich unsere Politiker so große Mühe uns den Terror vom Hals zu halten und schenken dem großen Bruder USA freien Zugriff auf alle gewünschten Daten, schon kommt so ein Bremser und versucht dem Terror einen Vorsprung zu geben.

Gerade der Austausch von Fingerabrücken muß doch einfach dem Terror Einhalt gebieten. Schließlich sind alle Täter im Vorfeld bekannt, haben sich ordentlich angemeldet, ebenso ihre zukünftigen Anschlagspläne fernmündlich – aber bitte in der jeweiligen lokalen Landessprache – ausgetauscht und anhand der DNA Probe sind Abstammung und dadurch Gesinnung einwandfrei zu erkennen.

Wie kann man da blos noch gegen Datenaustausch unserer Polizei und Geheimdienste sein? Datenschutz ist schließlich Täterschutz!