Al-Qaida würde McCain wählen

Von Kai | 22. Oktober 2008 in Terrorabwehr

Man kann sich ja seine Unterstützer nicht immer aussuchen, aber ob McCain mit dieser Wählerschaft einverstanden ist? Und macht sich ein so gewählter Präsident nicht der passiven Unterstützung des Terrors gerade wieder mitschuldig?

Der ständig fortgesetzte Kampf gegen den Terror können sich die USA und auch andere Länder jedenfalls nicht dauerhaft erlauben – weder finanziell, noch moralisch. Sollten die Terrorgruppen somit Recht behalten und gewonnen haben?

Die neue Waffe der USA

Von Kai | 10. September 2008 in Terrorabwehr

Das Teil muß ja krass genial sein. Jeder einzelne al-Qaeda Führer soll so gezielt ausschaltbar sein. Wie präzise so eine Waffe ist, sieht man ja an den zu dutzenden mit in den Tod gerissenen Zivilisten in Pakistan. War das nicht das Land wo die USA sowieso nicht selbst eingreifen durften? Egal, jedenfalls scheint die Waffe noch nicht bis zu jedem Stützpunkt durchgedrungen zu sein.

This is very sensitive and very top secret, but there are secret operational capabilities that have been developed by the military to locate, target, and kill leaders of al Qaeda in Iraq, insurgent leaders, renegade militia leaders. That is one of the true breakthroughs.

Ist das denn also nur das übliche verbale Säbelrasseln? Und wer würde sich davon schon beeindrucken lassen, lauert so schließlich das versprochene Paradies noch gezielter und näher auf die Freiweilligen.

Ein Beamter des britischen Kabinetts hat Akten zum Thema latest intelligence on al-Qaeda im Zug liegen lassen. Ein Mitreisender hatte den Umschlag – klassifiziert als UK Top Secret – gefunden und der BBC übergeben. Das passt zur monatlichen Statistik der UK-Verlust-Pannen von Daten:

  • November ’07: Discs containing child benefit records of 25m people lost
  • December ’07: Driving Standards Agency contractor loses records of 3m people
  • January ’08: 600,000 details of would-be recruits lost by Naval officer

Da zittert man womöglich eher vor der Unfähigkeit der eigenen Regierung, als vor obskuren Drohungen Dritter.

Student studierte al-Qaida Taktiken

Von Kai | 27. Mai 2008 in Weltweit

Ein Student der Nottingham University wurde schnell erwischt, als er gefährliches Wissen im Internet suchte. Fündig wurde er ausgerechnet auf einem US-Server, dort hatte er von einer Regierungs Webseite Informationen zu Taktiken von al-Qaida heruntergeladen.

Dieses unerhörte Verbrechen (er konnte lesen!) wurde nach einem Tipp der US-Behörden schnell dem Studenten zugeordnet werden. Dieser wurde daraufhin sechs Tage in Arrest gesteckt und recht aggressiv verhört. Im Anschluss an den Arrest wurde der Student – auch noch ein Ausländer aus Algerien – direkt in Abschiebehaft genommen.

Wo kommt man denn da hin, wenn ein Staat auch noch die Ausbildung seiner eigenen Attentäter finanzieren soll? Oder ist das eine neue Art von völkerverständigender Entwicklungshilfe?