Stellungskrieg in New Orleans

Von Kai | 20. Januar 2010 in Weltweit

Wenn man keine passenden aktuellen Gesetzte findet, bedient man sich auch mal gerne beim Mittelalter für genehme Textbausteine. Dort dürfen die Bordsteinschwalben demnächst nicht bei unnatürlichen Stellungen wieder die Natur erwischen lassen. Leider fehlt uns in diesem Moment die Phantasie für weitere Ausschmückungen. Aber das Blosstellen der Person geht bei einer Verurteilung noch weiter:

She also has to purchase and mail postcards with her picture to everyone in the neighborhood informing them of her conviction. If she needs to evacuate to a shelter during a hurricane, she must evacuate to a special shelter for sex offenders, and this shelter has no separate safe spaces for women. She is even prohibited from very ordinary activities in New Orleans like wearing a costume at Mardi Gras.

Jedenfalls ist man danach in aller Munde.

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An Schulen Wissenschaft unerwünscht

Von Kai | 18. Januar 2010 in Panne

So manches technische Projekt mußte in letzter Zeit leider gesprengt werden. Immer wieder wird die Sicherheit der Schüler von Wissenschaft und Basteleien bedroht. Insbesondere hochgefährliche Limoflaschen von 11jährigen Selbstlernattentätern stellen eine immense Gefahr dar.

Alles was mit Strom geht, Batterien oder Drähte zeigt und wovon der jeweilige Rektor keine Ahnung hat, ist ein gefährliches Dingensbummens. Also ruft man die Spezialisten von der Polizei, in dem Fall die San Diego Police.

Wer so ein anti-soziales Benehmen vorlebt, kopiert sicher auch illegal Musik und fährt auf der falschen Seite Fahrrad.

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Terroristen zwinkern anders

Von Kai | 6. Januar 2010 in Terrorabwehr

Ein Glück das die dummen Terroristen sich vollautomatisch von den Gutmenschen aussortieren lassen.

Wer sich zukünftig immer noch traut mit dem Flugzeug zu reisen, der wird mit versteckten Kameras auf verdächtige Mimik im Gesicht überwacht. Wer also nervös ist, Flugangst hat, oder mit der scharfen Uniformträgerin nur flirten wollte, wird unauffällig rausgewunken und hochnotpeinlich verhört. Der Flieger dürfte bis dahin verpasst sein.

Aber das kann man ja auch noch toppen. Wer in Polen rumlungert, wird von der Polizei als verdächtig eingestuft. Könnte zwar auch sein, daß er nur die Landschaft, Blumen oder Haustüren bewundert hatte, aber Verdacht ist Verdacht. Das lernt nun auch das EU-Projekt INDECT.

Das System enthält eine Definition für atypisches, also auffälliges Verhalten … Diese sehen es als potentiell verdächtig bzw. auffällig an, wenn Personen sich länger in Türbereichen aufhalten, sich umsehen oder “herumlungern”.

Es wird also endlich sicherer in Europa. Man darf halt nur nicht mehr auffallen. Graue Mäuse bevorzugt.

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Falsche Finger im Umlauf

Von Kai | 8. Dezember 2009 in Terrorabwehr

Das so sichere System der Fingerabdrücke wird schon in der Praxis unterwandert! Aus China kam nun jemand mit gefälschten Fingerkuppen. Erst bei der Verhaftung wegen eines anderen Vergehens, vielen die speziellen Narben an den Fingerkuppen auf. Dort wurden nachgebaute Abdrücke operativ angebracht. Das ganze soll nur etwa 9000 britische Pfund kosten. Der Biometrische Pass dürfte damit seine Fälschungssicherheit verloren haben.

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Schwarzer Tag für TSA

Von Kai | 7. Dezember 2009 in Panne

In einem Anfall grenzdebiler Dämlichkeit hat jemand bei der TSA ein Dokument veröffentlicht mit geschwärzten geheimzuhaltenden Textpassagen. Was früher mit einem Edding ja schließlich auch langte. Allerdings ist bei einem PDF das darübersetzen schwarzer Kästen ein absolutes NoGo!

Das original-Dokument ist bei der Behörde zu kriegen. Sollte der eine oder andere offline Terrorist nicht einmal den PDF-Reader bedient bekommen – ist ja alles westliches Teufelszeug – dann haben andere Webseiten schon mal das Schwarz ausradiert und live gestellt.

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Terror-Falschparker gesprengt

Von Kai | 23. November 2009 in Panne

So ist es richtig: Wer falsch parkt wird kontrolliert in die Luft gejagt. Zumindest wenn er dunkelhäutig ist und überdurchschnittlich schnell laufen kann.

Selbiges ist Michael Raphel in London passiert, als er in einer Seitenstraße in der Nähe zur Nr. 10 parkte, natürlich mitten im Halteverbot.

They explained that because I was seen running from the car, and because of the parades the next day, it had heightened their suspicions. When I got back to the car, the driver and passenger windows had been blown out and the bonnet and boot had come open with the force.

Das war natürlich Pech, also das er kein Terrorist war, nicht das sein Wagen nun hinüber ist.

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1600 neue Terroristen pro Tag

Von Kai | 2. November 2009 in Terrorabwehr

Das müssen ja unsichere Zeiten sein. Die Geburtenrate bei potentiellen Terroristen nimmt dramatisch zu. Wenn 1600 Personen pro Tag auf die US-Terrorliste kommen, wann ist die eigentlich voll? Und ab wann ist man sicherer im Gefängnis als draußen? Oder sind das alles die Personen, die kritisch Dinge hinterfragen und gleichzeitig dunkelhäutig sind? Immerhin sind schon 1 Million Personen dort enthalten.

Aber das ist ja gar nichts gegenüber der anderen, noch geheimeren Datenbank mit über 1,5 Milliarden Personeneinträgen. Da fühlt man sich doch gleich sicherer!

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Verschlüsselung fördert Kinderpornos

Von Kai | 29. Oktober 2009 in Panne

Nun ist es raus und der Schuldige ist gefunden:
Windows 7 unterstützt Kinderpornographie, Kriminalität und überhaupt den Terrorismus insgesamt. Man sollte Verschlüsselung verbieten, alles komplizierter als X-OR ist ein Angriff auf den Rechtsstaat.

Als nächstes werden übrigens die Ärzte in Haft genommen, denn deren Sauklaue ist ein analoges Äquivalent zur Verschlüsselung. Also: entweder schreiben die demnächst leserlich, oder es wird dicht gemacht!

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Und wer hat sie erstellt? Die eigenen lokalen Sicherheitsbehörden. Skandal!

Dort werden die ersten sogenannten Nacktscanner eingesetzt, bislang auch bei Kindern. Das soll nun ein Ende haben. Terroristen mit Kindern im Reisegepäck können also nun ihre Waffen bequem an Bord tragen lassen, der Scanner darf ja nicht mehr eingesetzt werden. Zu groß ist die Angst versehentlich kinderpornografische Fotos zu erzeugen.

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