Unbekannte URLs gehören verboten

Von Kai | 21. April 2009 in Deutschland

Das Sperren von unerwünschten Inhalten wird endlich professionalisiert. Dem großen Vorbild China nicht nur nacheifernd, sondern es sogar überholend, sollen nun auch die Zugriffe auf die STOPP-Seite erfasst werden. Ganz egal, ob man überhaupt wußte wo der Link hinführt. Und wie sollte man das bei verkürzten Links via TinyUrl auch erkennen können?

Damit würde sich jeder Internetnutzer schon der Gefahr einer Strafverfolgung aussetzen, wenn er eine ihm noch nicht bekannte Adresse aufruft … Die nun bekannt gewordenen Planungen haben aber eine völlig neue Überwachungsdimension: Mit dem Speichern der Zugriffsversuche würde eine Vorverlagerung der Verdachtsgewinnung zur Bekämpfung der Kinderpornografie erfolgen, die Zigtausende von absolut unschuldigen Menschen zu Verdächtigen machen würde.

Also einfach dem unerwünschten Kollegen eine Mail mit einer TinyURL schicken, die auf gesperrte Seiten verweist und schon bekommt er grünen oder blauen Besuch. Und die Links sind ja sicher im Laufe der Zeit am durchsickern.

Wer verlinkt ist schuldig!

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1 Leserbrief

  1. 21. April 2009 @ 13:21

    Unbekannte URLs gehören verboten…

    Das Sperren von unerwünschten Inhalten wird endlich professionalisiert. Dem großen Vorbild China n…

    Eingereicht von Webnews.de

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