Der Mülltonnen-Terror

Von Kai | 25. März 2009 in Europa, Terrorabwehr

Die Augen der Nachbarn sind auf die Mülltonnen gerichtet, denn nur so kann der nächste Anschlag in London verhindert werden.

Das zumindest glauben die Behörden in UK, wenn man ganz dolle paranoid wird, dann wird alles sicher werden. Ganz sicher.

Don’t rely on others. If you suspect it report it.

London mit Kindersicherung

Von Kai | 23. März 2009 in Europa

Endlich sind die Straßen wieder sauber, die Scheiben nicht mehr zerschlagen und die Wände nicht mehr beschmiert. Der brave Londoner Bürger kann endlich wieder abends aus dem Haus, ohne vom Anblick Jugendlicher belästigt zu werden. Denn nun soll ab 21:00 eine Ausgangssperre für Kinder unter 16 Jahren gelten.

Die Luftnummer vom Internet-Terror

Von Kai | 22. März 2009 in Europa, Panne

Da hat sich ein selbsternannter Experte selbst die eigene Nachfrage verschafft. Ein Freelance Anti-Terror Ermittler hatte lautstark vor zunehmenden Terroraufrufen in islamischen Foren gewarnt. Allerdings wurde er nun beim Schreiben der Aufrufe selbst ertappt. Alles nur ein gelungenes Selbstmarketing.

Und in wievielen anderen Fällen wird die Paranoia der Bürger auf die gleiche Weise geschürt? Hat da nicht nur der eine Experte Meinungen gebacken, macht auch der Staat in gleicher Weise Meinung?

Der Krieg ums Wasser

Von Kai | 19. März 2009 in Panne

Das kostbare Naß ist Anlaß für immer mehr Konflikte auf der Welt. Aktuellstes Beispiel ist – nein, nicht Afrika, der Nahe Osten oder Asien – es ist USA, genauer in Colorado. Dort wird das Auffangen von Regenwasser von eigenen Dach nun als Diebstahl betrachtet. Regen gehört hier nämlich erst mal dem Staat und muß gekauft werden.

If you try to collect rainwater, well, that water really belongs to someone else, … We get into a very detailed accounting on every little drop.

Und diese ganzen Regen-Diebe sind nun fast Terroristen an der eigenen Bevölkerung.

Petition gegen Übermacht der Polizei

Von Kai | 10. März 2009 in Europa

Wie unfair ist das denn? Da bemühen sich die englischen Bobbies nach Kräften dem Terror Einhalt zu gebieten und haben endlich das Recht jeden zu inhaftieren, egal was er gemacht hat, alleine der Verdacht des Polizisten langt, kein Richter vorher notwendig. Und dann klagen die beschützten Bürger gegen das ganze und fangen eine Petition an? Armes Königreich.

Dabei war das ja nur ein Rückfall auf die Zeit vor 1829 in Bezug auf freiheitliche Rechte und zu der Privatsphäre seiner DNA kann man auch gleich tschüß sagen.

Der Gulli des Terrors

Von Kai | 4. März 2009 in Europa, Terrorabwehr

Ganz gefährliche Dinge muss ein Mann in Manchester/UK wohl geplant haben. Er wurde dabei beobachtet wie er einen Kanaldeckel fotografieren wollte. Daraufhin musste er natürlich für zwei Tage in Untersuchungshaft, sein Mobiltelefon wurde (erfolglos) nach den skandalösen Terror-Bildern durchsucht, ebenso wie seine Wohnung und sein Computer.

Da er aber seine Spuren zu gut verwischt hatte, wurde letztendlich nur noch seine DNA archiviert, für den Fall, dass er nochmal irgendwo beim Fotografieren oder rumstehen beobachtet wird.

Wie er die Hausdurchsuchung seinen Nachbarn oder seinem Vermieter erklären will, oder zwei Tage ohne zur Arbeit zu gehen sich begründen läßt, das bleibt leider unerwähnt.

Sorry Cheff, ich war zwei Tage als Terrorist im Knast.

Macht sich unheimlich gut in der Personalakte.

Das ist ja ein toller Marketing-Trick: Man hat nicht etwa große Kosten für die Sicherheit durch CCTV-Überwachung, nein: Man verkauft die Videobänder einfach als Mehrwert an die Überwachten zurück!

It’s Your Day and you’re the star

Ein BigBrother zum Mitmachen für die Besucher. und an die RFID-Armbänder muß man die Menschen ja schon langsam gewöhnen. Wird ja wohl in UK bald generell üblich sein.

Übrigens: Dies ist keine Satire, ich wiederhole, keine Satire!