Chemie-Student mit bombigen Noten

Von Kai | 30. Dezember 2008 in Terrorabwehr

In Kanada hat die Polizei einen Chemiestudenten verhaftet und erst nach Tagen zu Weihnachten gegen Auflagen seinen Eltern überstellt. Erst wurde er der Herstellung von Drogen verdächtigt, da gab es aber nichts zu finden. Also wurde mal pauschal der Terrorverdacht eingeworfen. Theoretisch könnte man ja mit dem Equipment auch Sprengstoffe bauen. Also wird nun munter in dieser Richtung ermittelt, Beweise kann man da ja konstruieren und finden bis es jeden Richter überzeugt. Also besser keine Hobbies besitzen, die vom Mainstream abweichen und in Kombination mit seltenem Fachwissen stehen. Macht nur unnötig verdächtig.

Terror Clown überwältigt

Von Kai | 26. Dezember 2008 in Europa

Das war knapp. Nur durch den Alarm eines Metalldetektors wurde ein Auftrags-Clown davon abgehalten ein Flugzeug zu besteigen. Die Waffen in Form eines Paars Plastikhandschellen und einer Trillerpfeife wurden daraufhin ausgiebig untersucht. Ebenso das Kostüm des nun bis auf die Unterwäsche lächerlich nackten Clowns. Selbstverständlich wurde auch das Seifenwasser für seine Seifenblasen Show noch in durchsichtige Beutel umgefüllt, sicher ist sicher.

They took me to the customs office, I took off the costume and they put it through the X-ray machine … However, he was required to give in his handcuffs at security in line with national security regulations

Trotzdem durfte David Vaughan anschließend den Flieger besteigen und einer Gruppe behinderter Kinder die geplante in-Air-Freude vorführen.

Bulgarien erleichtert Terrorismus

Von Kai | 23. Dezember 2008 in Europa

Das unverantwortliche Vorgehen eines bulgarischen Gerichts verhindert aktuell die Vorratsdatenspeicherung in diesem Land. Seit dem 11. Dezember gilt die komplette Erfassung der Verbindungsdaten aller Bürger als unerlaubter Eingriff in die Privatsphäre.

Konsequenter Weise müssten dort eigentlich seit zwei Wochen Terror und Gewalt herrschen, sofern man der Panikmache unserer eigenen Politiker Glauben schenken will. Oder sollte das Problem gar nicht so groß sein? Wie will man mit vorsorglich erfassten Daten Anschläge verhindern? Die nachträgliche Aufklärung kann da nicht das einzige Ziel sein, dafür kann man auch das Bekennerschreiben lesen, da steht genausoviel drinnen.

Wie man doch eine Waffe ins Flugzeug kriegt

Von Kai | 10. Dezember 2008 in Weltweit

In den USA ist die Bürokratie auch nicht weniger als hier. Dort muss man sogar ein Formular ausfüllen um mit seiner eigenen persönlichen Schusswaffe an Bord eines Fliegers zu dürfen. Kein Scherz!

Man benötigt nur einen Dienstausweis einer staatlichen Behörde, kriegt man schon als einfacher Assistent des Hafenmeisters und beantragt ganz offiziell bei der TSA eine Waffengenehmigung. An Bord des Fliegers wird man dann in das sonst hermetisch abgeschlossene Cockpit gebracht und bekommt die Identitäten aller Skymarshalls an Bord genannt. Besser kann man es ja gar nicht haben.

Allerdings soll sich dieses Vorgehen inzwischen geändert haben, die Lücke war doch zu groß.

Zubehör für den Amok-Förster

Von Kai | 2. Dezember 2008 in Baumaterial

Aus der Serie Dinge die die Welt nicht braucht:

Wie pervers ist das denn bitte? Das klassische Bayonett hat dann wohl ausgedient.

Terror Tomaten schlagen erneut zu!

Von Kai | 1. Dezember 2008 in Panne

Diesmal hat es eine Seniorin im harmonischen Schottland kalt erwischt. Auf der Suche nach Cannabis-Züchtern wurde eine Wohnung gestürmt, der Enkel für zwei Stunden in Handschellen gelegt und der Haushalt auf den Kopf gestellt. Schließlich wurde die gefährliche Anpflanzung entdeckt. Zur Sicherheit nahmen die Beamten noch Probem von den Tomatenstauden um auch ganz sicher zu gehen, daß diese nicht Drogen enthalten können. Seit wann haben Tomaten was anderes als 100 Prozent Wasser in sich? In holländischen Varianten soll es sogar mehr sein. Die 79-jährige Drogenverdächtigte sagte nur:

I got a terrible fright and I couldn’t understand what they were doing here because I knew we had nothing more than tomatoes in the window. I don’t know what the neighbours must be thinking.

Und hat beim nächsten Bingo-Abend sicher eine Menge zu erzählen.