Schlechte Atrappen von Bomben

Von Kai | 31. Juli 2008 in Terrorabwehr

Die TSA hat mal wieder hochgefährliche Terror Bomben beschlagnahmt, jedenfalls behauptet sie das. Der Besitzer der betreffenden Wasserflasche dementiert energischst. Lediglich ein Stapel Batterien lag in seinem Koffer und halt eine Wasserflasche. In der wunderschön trappierten Fotofassung der TSA wird noch der Draht des Batteriepacks subtil zur Flasche hingelegt, als ob dies so gedacht war. Eine mutwillige Beeinflussung und nachträgliche Rechtfertigung dienstlicher Paranoia.

Wenn nun keine Flaschen an Bord dürfen, was macht die nächste Delegation von Politikern? Laufen?

Bilder wie man sie eher aus Texas kennt. Da liegt jemand in OZARK, Mo auf der Straße und will den Befehlen des Sheriffs nicht folgen? Gleich mal mit dem Elektrosschocker maltretieren, Taser me steht solchen Vandalen auf der Stirn geschrieben.

Allerdings handelte es sich um einen 16 jährigen Jungen, der gerade unglücklich von einer Brücke gefallen war und dort mit angebrochenen Rückenwirbeln auf Hilfe wartete. Der Aufforderung aufzustehen wäre er sicher gerne nachgekommen, alleine seine Lähmung verhinderte es effektiv. Da nutzt natürlich ein Taser ungemein und die Wahl der Mittel ist sicher nicht überzogen gewesen. Hätte ja auch eine spontane Wunderheilung einsetzen können.

Da fällt doch einfach jemand unseren Jungs in den Rücken und meint, Soldaten und Kriege gegen den Terror bringen statistisch gesehen fast nichts. Nur sieben Prozent aller Konflikte wurden millitärisch gelöst, wenn man das überhaupt so nennen kann. Der komplette Report ist hier.

Der überwiegende Teil wurde diplomatisch entschärft. Ob bei diesem Thema allerdings die USA wirklich der richtige sind? Da käme dann eher die Bundesregierung ins Spiel. Das ist die Gelegenheit auf einen ständigen Sitz im Weltsicherheitsrat zu spekulieren.

Das wäre ja noch schöner, an der Uni in Nottingham wollten doch einzelne Extremstudenten das Thema Terrorismus studieren. Als Splittergruppe von Politikstudenten hatten es einzelne Forscher versucht und geschafft an Informationen über Terrorismus zu gelangen.

Diese Infos kamen zu allem Überfluß auch noch von Amerikanischen offiziellen Webseiten. Nein, nicht das Wahlprogramm der Republikaner, es waren schon nicht-staatliche Terrordokumente.

Jedenfalls ist das nun allen englischen Studenten untersagt, die speziellen fachlichen Inhalte ihres Semesters zu kennen oder zu besitzen. Ist ja auch klar, daß ein echter Terrorist erst mal von seinen Eltern aus dem nahen Osten nach UK zieht, dort den Feind studiert, promiviert und sich dann in ein hoffentlich doch deutsches Auto setzt und in die Luft sprengt.

Academics do have a “right” to “access” terrorist materials, whether for research or otherwise, as long as they do not “possess” them.  Once the researcher knowingly downloads or saves the materials that he is accessing, then he is in ‘possession’ of terrorist materials. There is no ‘right’ to ‘possess’ terrorist materials and, while a genuine researcher would be able to establish a defence, the evidential burden is on the researcher to do so.

Es ist also der Download wohl noch erlaubt, allerdings nicht das Abspeichern, ausdrucken oder lesen.

Vorratsdatenspeicherung gerettet

Von Kai | 29. Juli 2008 in Deutschland

Endlich hat der Bundestag die Petition gegen die Vorratsdatenspeicherung zurückgewiesen. Es kann ja auch nicht angehen, daß gerade 12.000 Personen sich dem Kampf gegen den Terror verweigern. Die breite tumbe Masse ist ja schließlich dafür. O-Ton der Straße:

Solange der Staat mich vor DEN TERRORISTEN schuetzt, gestehe ich ihm die Wahl der Mittel zu

Da kann man nichts mehr sagen. Der Staat vs. Vernunft hat somit einen Spielstand von 1:0 erreicht.

Endlich geht es voran. Nun sollen nach bayerischem Vorbild auch im Saarland Wohnungen von Verdächtigen, aber auch von Kontakten betreten und überwacht werden dürfen. Da das eine geringe Eingriffstiefe darstellt, ist auch kein Hausdurchsuchungsbefehl notwendig. Man erspart dem Durchsuchten auch unnötigen Streß, da dieser weder vorher imformiert wird, noch anwesend sein muß. Eine für alle viel leichtere Lösung.

Wenn das endlich auch in den anderen Bundesländern etabliert wird, zieht sich der Terror sicher ganz aus Deutschland zurück.

CD-Tipp Gedenkminute

Von Kai | in Fake

Jetzt neu auf dem Musikmarkt der besonderen Skurilitäten: Die CD mit Gedenkminuten in verschiedenen Längen. Wir haben hier exklusiv die beiden Tracks mit 60 Sekunden und zwei Minuten zur Vorstellung. Natürlich in gewohnter digitaler Qualität und in Stereo. Demnächst soll sogar eine Dolby Sourround Version erscheinen. 60sec 2min

Die aktuelle Fassung ist bei Lulu als CD erhältlich.

Selbst Omas sind Pedos

Von Kai | 25. Juli 2008 in Europa

Bilder von einem Pool im Park machen und dann ist auch noch keiner drin? Das ist verdächtig, zumindest in UK. Also ist die gute Frau (82) mit Sicherheit eine Pädophile, meinte jedenfalls ein städtischer Angestellter und stellte ihr nach.

It’s absolutely ridiculous – it’s bureaucracy gone mad … We’re a couple of old ladies. We’re certainly not paedophiles

Nein, da wird sicher kein Geschäft gemacht und der kommerzielle Gedanke spielte bei folgender Regelung – oder sollte man Gängelung sagen – keine Rolle:

Im Yankee Stadion in New York ist das Mitführen von Sonnencreme aus Terrorgründen untersagt. Gleichzeitig wird dann im Stadion wieder Sonnenschutz in schlechter Qualität zu noch schlechteren Preisen verkauft. Das nenne ich den amerikanischen Geist, vom Ticket-Kontrolleur zum Millionär, nur durch den Schutz vor Terror und vor Sonne.

CNN auf Terror-Liste

Von Kai | 24. Juli 2008 in Weltweit

Wie konnte der CNN Reporter Drew Griffin auch nur so dreist sein und über die TSA-NoFlight-Liste berichten, mit ihrer eine Million Datensätzen? Nun ist einer mehr auf der Liste, auch wenn die TSA dies verneint.

Bei nunmehr jedem Flug wird er vorher rausgewunken und intensivst durchsucht und befragt.

Coincidentally, this all began in May, shortly after I began a series of investigative reports critical of the TSA. Eleven flights now since May 19. On different airlines, my name pops up forcing me to go to the counter, show my identification, sometimes the agent has to make a call before I get my ticket.